Was ist NLP? Und was hat NLP mit Gesang zu tun?

Aktualisiert: März 27

Die Neuro Linguistische Programmierung wurde in den 70er Jahren von Richard Bandler und John Grinder entwickelt. NLP ist eine Sammlung von Kommunikationstechniken und Methoden zur Veränderung psychischer Abläufe im Menschen, die unter anderem Konzepte aus der Gestalttherapie, der Hypnotherapie und den Kognitionswissenschaften, sowie des Konstruktivismus aufgreift. Dabei geht NLP von einer positiven, wertschätzenden und lösungsorientierten Kommunikation aus. NLP geht unter Anderem von folgenden Prinzipien aus: Man kann nicht nicht kommunizieren Jeder hat eine individuelle „innere Landkarte“ (subjektive Realität) Jedes Problem trägt die Lösung bereits in sich Hinter jeder Aktion steht eine gute Absicht der agierenden Person Man hat immer mindestens 3 Optionen NLP praktizieren heißt Verantwortung für das eigene Denken und Handeln übernehmen (Tiffany Licker)


Wo ist die Schnittstelle zum Gesang?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es meinen Schülern oft nicht primär an Fähigkeiten mangelt oder an rein kognitivem Verständnis, sondern z.B. an dem Mut das umzusetzen, was ich Ihnen zeige. So absurd es vielleicht auch zunächst klingt: Wir haben oft Angst vor der eigenen Lautstärke der eigenen Stimme: "Ich kann doch nicht so laut hier rumsingen!" oder wir haben Angst etwas falsch zu machen und trauen uns nicht ganz und blockieren uns damit wieder nicht nur im Kopf, sondern auch körperlich. Wenn wir an Prüfungs/- Konzertsituationen denken und wir nervös sind, macht uns unser Körper auch gerne mal einen Strich durch die Rechnung, denn unsere Atmung wird tendenziell höher und wir können das, was wir uns im Unterricht und beim Üben erarbeitet haben, nicht mehr anwenden, denn wir verlieren den Fokus. Und hier wird deutlich wie nah unsere Gefühls- und Gedankenwelt mit unserem Körper und damit mit unserer Stimme verknüpft sind. Und nun stell dir mal vor, du könntest lernen mit deiner Nervosität, deiner Schüchternheit, deinem Lampenfieber oder deiner Angst vor der eigenen Lautstärke umzugehen. Dafür habe ich den NLP Practitioner gemacht. Wir lernen innere Prozesse zu steuern und sie hilfreich für uns zu gestalten, sodass das eigene innere Erleben uns nicht nur nicht mehr blockiert, sondern uns sogar bei unserem Tun unterstützt!

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